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Ein neues Schuljahr hat begonnen und nach der langen Fahrt im Hogwarts Express sind alle Schüler hungrig und warten nur noch gespannt darauf wer neu in ihre Häuser kommt. Das Ginny Weasley sicherlich auch einige anliegen hat welche sie den Schülern näher bringen will, scheint in Anbetracht der Lage niemanden wirklich zu verwundern.

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Sobald ein Haus mehr wie 5 Schüler hat und jemand Ginny übernommen hat.

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Portego Horribilis

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Portego Horribilis

Beitrag  Poltergeist am Mi Jul 07, 2010 10:23 am



September 1943


Ein weiteres Schuljahr hat in Hogwarts begonnen. Unter den Schülern, die in die berühmte Zaubererschule geströmt sind, befindet sich auch der 16jährige Tom Riddle. Niemand ahnt, dass er der letzte Nachfahre eines Gründers dieser Schule, Salazar Slytherin, ist. Des Magiers, der nur Zaubererkinder aus Reinblutfamilien den Unterricht an Hogwarts zugänglich machen wollte. Nach einem Streit mit den anderen drei Gründern hatte er vor ca. 1000 Jahren Hogwarts verlassen. Doch seither kursiert das Gerücht, er hätte einen geheimen Raum in der Schule angelegt, den nur sein Erbe in der Zukunft öffnen könnte. Diese Kammer würde ein Wesen verbergen, das, einmal freigelassen, alle töten würde, die nicht reinen Blutes sind. Immer wieder wurde Hogwarts nach dem geheimnisvollen Raum durchsucht, aber nie wurde man fündig. Tom Riddle vermutet jedoch, dass er der verkündete Erbe ist. Er hat die seltene Fähigkeit, wie einst Salazar Slytherin, Parsel zu sprechen und sich mit Schlangen zu unterhalten. Zu diesen Tieren fühlt sich Tom Riddle hingezogen, wie zu keinem anderen Wesen. Er ist voller Hass und Verachtung, obwohl er dies geschickt zu verbergen versteht.



Lächelnd strich seine Fingerkuppe über die grünen Schuppen der Schlange, die um seinen Arm gerollt lag. Sein blasses Gesicht, eingerahmt von dunklen glatten Haaren, hatte sich zur Seite geneigt, als er dem Zischen lauschte. Nur er verstand, was ihm seine Freundin, seine einzige Freundin, berichtete. Er nickte kaum wahrnehmbar und hob den Kopf. Wie geistesabwesend blickte er auf den See. Seine grünen Augen glitzerten triumphierend. Als er seine Umgebung wieder bewusst wahrnahm, verzogen sich seine Lippen zu einem spöttischen Lächeln, als er Stimmengewirr von herannahenden Mitschülern vernahm. Sein Mund formte Laute, die an ein leises Rasseln und Fauchen erinnerten. Die Schlange wandte sich mit eleganten Bewegungen von seinem Arm zum Boden und verschwand im Gehölz. „Bald!“ flüsterte der Junge. Es klang wie ein Versprechen. Dann drehte er sich um und ging ohne Hast zum Schloss zurück.



Zu dieser Zeit beherrschte ein anderer Zauberer mit Terror und Folter die Zauberwelt: Gellert Grindelwald! Er hat sich in den Besitz des Elderstabes gebracht, der ihn unbesiegbar machte. Grindelwald jagte weiter den Heiligtümern des Todes nach, immer auf der Suche nach der ultimativen Waffe. Misstrauisch, skrupellos und zugleich charismatisch scharte er Anhänger um sich, die ihm aus Angst, Eigennutz oder auch echter Begeisterung folgten. Er agierte noch aus dem Untergrund, tötete oder ließ im Geheimen seine Gegenspieler ermorden. Keiner seiner Anhänger, die sich Schattenwandler nannten, wagte die Frage nach dem Grund. Weshalb er nicht offen, trotz seiner Macht, sich auf den Thron der Zauberwelt setzte und seine Feinde hinrichten ließ. Aber Grindelwald stützt sich nicht nur auf seinen Zauberstab oder sein Wissen. Er, der zu gern Salazaar Nachkomme wäre, sprach kein Parsel. Er wollte diesen Erben finden und auf seine Seite ziehen, obwohl er nicht wußte, ob dieser angekündigte Magier bereits geboren war.



Obwohl sich Grindelwald im Kreis seiner Anhänger befand, lastete bedrückende Stille in dem düsteren Saal. Niemand wagte zu sprechen, alle Blicke waren auf den gerichtet, der vor ihrem Gebieter auf den Knien lag. „Verschwinde!“ Leise und bedrohlich kamen diese Worte von Grindelwald, der auf einem breiten thronähnlichen Stuhl saß. Der Angesprochene richtete sich auf, trat Schritt um Schritt zurück, sein Körper in devoter Verbeugung und den Blick auf den Boden gerichtet. Seine bisherigen Gefährten wichen aus, ließen ihn vorbei und achteten auf das Gesicht ihres Gebieters. Grindelwalds Antlitz hatte jedoch den Ausdruck tiefster Langeweile angenommen. Als sich die Tür hinter dem Verjagten schloss, sah Grindelwald kurz hoch. Seine blaugrauen Augen streiften wie zufällig einen seiner Getreuen, der diesen Wink sofort verstand. Er verbeugte sich und folgte dem, der in Ungnade gefallen war. Grindelwald winkte inzwischen einen seiner Anhänger zu sich. Ein schöne, dunkelhaarige Frau, die zu ihm trat und neben ihm in einem tiefen Knicks versank. Grindelwald flüsterte ihr ins Ohr, sie nickte, erhob sich und schritt ebenfalls aus der Halle.




Eckpunkte:
  • Wir spielen im Jahre 1943
  • Grindelwald hat Anhänger um sich gesammelt und terrorisiert die Zaubererwelt. Es herrscht Krieg
  • Muggelgeborene sind ihres Lebens nicht mehr sicher
  • Auch in der Muggelwelt herrscht Krieg
  • Tom Riddle besucht die sechste Klasse in Hogwarts
  • Grindelwald ist auf der Suche nach dem letzten Erbe Slytherins und will ihn auf seine Seite ziehen
  • Auch die Schule ist irgendwann kein sicherer Ort mehr, da dort unheimliche Dinge geschehen


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